📊 Demo-Report — illustrative Daten einer fiktiven Organisation

Bergmann & Söhne GmbH · Operations-Team

11 Gespräche · 91 % Teilnahme
Letzte 30 Tage · 27. Juni 2026 – 27. Juli 2026
Live-Signal
Signal dieses Zeitraums

Drei Monate nach der Ankündigung der Fusion zerfällt das Operations-Team leise — die Mitarbeitenden erledigen ihre Aufgaben, haben sich aber mental von der Unternehmensrichtung abgekoppelt, und niemand hat es der Führung gesagt.

36
Pulse-Score
Komposit aus Vertrauen, Alignment, Energie
44
Vertrauens-Score
Achtung — unter 70
18
Alignment-Score
Kritisch — jetzt handeln
51
Energie-Score
Beobachten
Zentrale Erkenntnis

Das Team steht nicht hinter der neuen Strategie und fühlt sich davon entkoppelt.

Es lohnt sich, jetzt gemeinsam gegenzusteuern.

Pulse-Score-Verlauf

Klar fallender Verlauf seit der Ankündigung der Fusion im Januar. Bergmann & Söhne liegt seit Februar unter dem henry-Benchmark (gestrichelte Linie, 65).

20406580100henry-Benchmark · 6571Nov68Dez64Jan52Feb41Mär34Mai
Vertrauen
Achtung — unter 70
44
Alignment
Kritisch — jetzt handeln
18
Energie
Beobachten
51

Gesundheit nach Bereich

Operations
34
11 Gespr.
Entwicklung
61
8 Gespr.
Vertrieb
78
6 Gespr.
Führung
29
4 Gespr.
HR
55
3 Gespr.
Gesund Beobachten Jetzt handeln

Zentrale Themen

Identitätsverlust nach der Fusion
Mitarbeitende beschreiben sich nicht mehr als Teil von Bergmann & Söhne. Sie nutzen den Namen des Käufers oder sprechen von „dem neuen Unternehmen“. Die alte Identität ist weg, nichts hat sie ersetzt.
Dringend
Sichtbarkeitslücke in der Führung
Seit Abschluss der Fusion hat keine Führungskraft direkt mit dem Operations-Team gesprochen. Das Schweigen wird als Gleichgültigkeit interpretiert — oder schlimmer, als Bestätigung, dass Entlassungen kommen.
Dringend
Anstieg von Mikromanagement
Mittlere Führungskräfte, besorgt um die eigene Position, kontrollieren ihre Teams zu stark. Drei Mitarbeitende benutzten ungefragt das Wort „erdrückend“.
Wachsend

Frühwarnsignale

Erhöhtes Abwanderungsrisiko: 4 von 11 Mitarbeitenden verwendeten Formulierungen, die auf aktive Jobsuche hindeuten — etwa „die Optionen offenhalten“ oder „mal schauen, was es da draußen gibt“
Dringend
Zwei Mitarbeitende im Operations-Team nannten dieselbe Führungskraft beim Vornamen, als sie Kommunikationsprobleme beschrieben — ein Hinweis auf einen einzelnen Reibungspunkt, der die Moral belastet
Dringend
Die Auseinandersetzung mit der Unternehmensstrategie ist nahezu auf null gefallen — Mitarbeitende optimieren nur noch einzelne Aufgaben, ohne Bezug zu Team- oder Unternehmenszielen
Beobachten

Empfohlene Maßnahme

Diese Woche:

Diese Woche: Der CEO oder eine namentlich benannte Führungskraft muss direkt mit dem Operations-Team sprechen — nicht per E-Mail, nicht über einen Kaskadenprozess, sondern persönlich oder im Live-Video. Die Botschaft muss das Schweigen seit der Fusion ansprechen und beim Namen nennen. Jede Woche, in der das nicht passiert, erhöht sich das Abwanderungsrisiko.

Projekt-Gesundheit

Signale aus aktiven Initiativen in diesem Zeitraum.

Im Plan Gefährdet Aus dem Plan
Projekt
Status
Verantwortlich
Momentum
Signal
ERP-Migration
Operations
T. Brandt
niedrig
Drei Mitarbeitende sagten, das ERP-Projekt „fühlt sich nicht mehr wie eine Priorität an“ — die Arbeit läuft weiter, aber die Verantwortung wirkt abwesend
Kundenportal-Neubau
Entwicklung
S. Klein
hoch
Starke teamübergreifende Energie — wird als eines der wenigen Projekte genannt, das den Leuten ein Gefühl von Vorwärtsbewegung gibt
Q3-Vertriebsoffensive
Vertrieb
M. Hoffmann
mittel
Vertrieb engagiert, aber besorgt um die Produktreife — das Vertrauen in die Roadmap bröckelt

Das Ungesagte

Muster aus den Gesprächen — angedeutet, aber nicht direkt gesagt.

1

Mitarbeitende beschreiben die Fusion in strukturellen und prozessualen Begriffen, doch die emotionale Ebene — Verlust, Trauer, Unsicherheit — liegt unter jeder Antwort. Niemandem wurde erlaubt zu sagen, dass es ihm schwerfällt.

2

Auf Fragen zur Führung zögern Mitarbeitende länger als üblich. Das Zögern selbst ist Information — sie wählen ihre Worte so vorsichtig, dass es auf Angst vor Zuordnung hindeutet, selbst in einem vertraulichen Rahmen.

3

Drei Mitarbeitende nannten „einfach weitermachen“ als positive Bewältigungsstrategie — formuliert allerdings so, dass es eher nach Resignation als nach Resilienz klingt. Sie erwarten keine Besserung mehr.

Basierend auf Gesprächsmustern — keine einzelne Antwort ist identifizierbar.

Was die Leute sagen

Anonymisierte Fragmente — keine Person ist identifizierbar.

…einfach weitermachen……uns hat niemand etwas gesagt……ich halte mir die Optionen offen……früher hat es sich wie Familie angefühlt……meine Führungskraft ist plötzlich überall……stolz auf das, was wir aufgebaut haben……das neue Unternehmen ist anders……manchmal erdrückend……ich weiß nicht, wie Erfolg aussieht……glaube weiterhin an das Produkt…
Erstellt von henry · Letzte 30 Tage · 27. Juni 2026 – 27. Juli 2026 · Vertraulich · Demo